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Zum Eintrag Kopf-, Nacken- und Kiefergelenkschmerzen sind folgende weitere Informationen vorhanden.

Bochum, 29. Juli 2004) Wenn wir unbewusst - vor allem nachts - mit den Zähnen knirschen, ist das nicht nur ein Warnsignal, das auf psychische Anspannung hinweist, es kann auf die Dauer auch zu schweren Schäden führen. Die Zähne und das Kiefergelenk sind einem enormen Druck ausgesetzt. Die Folge sind Schmerzen, die auch in den Nacken- und Schulterbereich oder in den Bereich der Schläfen und Ohren ausstrahlen können. Zahnärzte und Physiotherapeuten arbeiten hier Hand in Hand mit manueller Diagnostik, die Einschränkungen in der Bewegung feststellt und so die chronischen Verspannungen in der Kiefermuskulatur entlarvt. Eine spezielle Physiotherapie zur Lockerung der Kiefermuskulatur geht den Verhärtungen im Kiefergelenk auf den Grund: Die Muskeln können wieder entspannen, die chronischen Schmerzen verschwinden oder werden gelindert.

Immer häufiger klagen Patienten beim Zahnarzt über Knacken im Kiefergelenk, Schmerzen in den Wangenmuskeln und Schluckprobleme. Aber auch Schmerzen in Stirn und Schläfen, Berührungsempfindlichkeit am Haaransatz, Schmerzen hinter den Augen, eine chronische Bindehautentzündung oder Ohrensausen und Ohrenschmerzen, können Folge von Störungen im Kiefergelenk sein. Erfahrene Physiotherapeuten denken auch bei Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen in Schulter und Rücken an die sogenannten craniomandibulären Dysfunktionen.

Als häufigste Ursache für solche Störungen im Kiefergelenk gelten Störungen im Bereich der Halswirbelsäule, Statikveränderungen durch Skoliosen, Blockierungen des Kreuzbein-Darmbein-Gelenkes (SIG), Muskeldysbalancen, die durch Fehlhaltungen entstehen und auch unterschiedliche Beinlängen. Ein weiteres Risikogebiet sind chronische psychische Anspannungen durch beruflichen, familiären oder sozialen Stress.

"Physiotherapie kann hier in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Zahnärzten durch Manuelle Therapie, Elektrotherapie und Entspannungsübungen hervorragende Erfolge erzielen", erklärt Ute Repschläger, die Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten - IFK.

"Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist eine genaue Diagnose des Arztes und eine ausführliche krankengymnastische Befunderhebung, die insbesondere die aktive und passive Kiefergelenkbeweglichkeit, die Gelenkkapsel, die Kaumuskulatur und die Beweglichkeit der Wirbelsäule vor allem im Bereich der Halswirbelsäule testet", so Frau Repschläger.

Quelle: ifk - Bochum
 
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